Peters Trip ins Glück

Peter sah sich nie als Glückspilz. Er führte ein normales, ruhiges Leben. Im Privatleben und auf der Arbeit war alles ok, doch große Ereignisse gab es kaum. Er hatte etliche Freunde, mit denen er sich am Abend gerne auf ein Bier traf, aber bei der Suche nach einer Lebenspartnerin hatte er kein Glück. Auf der Arbeit waren seine Vorgesetzten ganz zufrieden mit seinen Leistungen, ging es jedoch um eine Beförderung, gab es immer jemanden, der ihn übertrumpfte.

Ein folgenreicher Vorschlag

Als Peter eines Abends mit seinen Freunden beim Feierabendbier saß, fragte ihn Hans plötzlich, ob er nicht Lust hätte, ihn und Silvan auf einem Trip in die USA zu begleiten. Peter war von dieser Frage sehr überrascht, doch nach kurzer Überlegung sagte er zu, denn er hatte für dieses Jahr noch keine Ferienpläne.

Drei Monate später stand Peter mit seinen Freunden am Flughafen. Mit dem Flugzeug ging es nach New York und dann war ein Trip quer durch die Vereinigten Staaten geplant, der in Los Angeles enden sollte. Von dort sollte es nach drei Wochen wieder zurück nach Deutschland gehen.

Peter im Glück

Die drei Freunde genossen ihren Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sehr. Doch kurz vor dem Ende des Trips, in Albuquerque, kam Hans plötzlich mit der Idee, man könne noch einen Abstecher nach Las Vegas machen. Die beiden anderen sagten zu, denn auch sie wollten das legendäre Spielerparadies einmal sehen.

Für Peter sollte dieser Vorschlage große Auswirkungen haben. Kaum in Las Vegas angekommen, steckte er nämlich einen Vierteldollar in einen der einarmigen Banditen. Was dann geschah, konnte er kaum glauben. Plötzlich gingen tausende Lichter an und der Slot klingelte ununterbrochen. Peter hatte den großen Jackpot geknackt!

Als die drei Freunde wenige Tage später nach Deutschland zurückkehrten, war Peter ein reicher Mann. Er hatte mehrere Millionen Dollar gewonnen. Trotzdem beschloss er, sein bisheriges, stilles Leben weiterzuleben. Nur die Feierabende mit den Freunden gingen von nun an auf seine Rechnung.